Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. April 2012

All tomorrow´s Parties

Das Semester (unglaublich, schon mein viertes!) ist erst drei Wochen jung und haut schon so richtig rein. Die ersten Partys sind gefeiert, die ersten Nächte in Kneipen versumpft und auch die ersten Studienarbeiten sind schon in der Mache. Wahnsinn.

Mittlerweile befinde ich mich im Schwerpunkt meines Studiums. Ich habe mich für Kultur entschieden (Ja, das ist der Schwerpunkt, mit dem es am schwersten wir eine Festanstellung zu bekommen. Aber ich hab da so einen Plan, der verdammt viel Musik enthält). Auf meinem Stundenplan stehen jetzt so lustige Fächer wie Darstellende Kunst, Bildende Kunst und Literatur. Mir taugts.

Auch habe ich Ansbach in mein Herz geschlossen. Schmunzelnd blicke auf das Hier zurück. "Absitzen" tue ich meine Zeit hier nun wirklich nicht mehr. Ich bin angekommen und schon fast wehmütig denke ich daran, nächstes Semester nicht mehr hier zu sein. Jap, das kommende Semester ist mein Praxis-Semester. Da bin ich dann in München...


Sonntag, 22. Januar 2012

Das Ende naht...

Die Prüfungszeit - die schlimmste Zeit - des Semesters hat wieder begonnen. Eifrig werden Zusammenfassungen geschrieben, Paragraphen auswendig gelernt, Studienarbeiten fertig gemacht und Filme geschnitten. So ist das zumindest bei mir. Obwohl ich dieses Semester so viele Prüfungen haben wie noch nie (nämlich ganze vier Stück), kann ich mich bis jetzt noch nicht über Stress beschweren. Klar, man hat schon einiges zu tun. Aber wenn man sich das gut einteilt ist das auch locker zu schaffen.
Was eher stresst, sind die ganze Bewerbungen für das nahende Praxissemester nächstes Wintersemester...

Die Prüfungszeit bedeutet aber leider, leider auch, dass das Semester so gut wie vorbei ist. Und das ist eine Tatsache, die mich etwas traurig macht.
Noch nie hatte ich so viel Spaß wie in diesem, meine dritten, Semester. Zugegeben noch nie in meinem Studium gab es so viele Partys, gutes Essen und (leider auch) ein paar Exzesse. Noch nie bin ich lieber am Wochenende hier geblieben wie in diesem Wintersemester. Was sicher auch an alten und neuen Freunden und der tollen WG hier liegt.
Ich hatte sehr viel Spaß in meinem Privatleben.
Dafür gabs Abstriche im Studium. Am Ende des dritten Semesters weiß ich ungefähr so viel wie Anfang Oktober. Wirklich viel gebracht hat es nicht. Naja, ich bin gespannt wenn es nächstes Semester in den Schwerpunkt geht. Ich werde Kultur nehmen. Fächer wie Literatur, bildende Kunst und Multimedia Kunst taugen mir einfach mehr als Politik, BWL und VWL. Nebenbei werd ich mir noch ein paar Fächer aus dem Technik-Schwerpunkt reinziehen. Ein paar Technik-Skills haben ja noch niemanden geschadet.


Das ein oder andere "Käuzle" war diese Semester natürlich auch mit von der Partie ;)

Dienstag, 8. November 2011

Ernüchterung

Gestern platzte eine Bombe. Anstatt wie bis jetzt immer gehandhabt und wie wir es alle geplant haben, wird mein Jahrgang schon im fünften und nicht erst im sechsten Semester ins Praktikum geschickt.
Uns wurden Gründe genannt, die nicht wirklich nachvollziehbar für die meisten von uns sind. Natürlich wurde uns gesagt, es wäre das Beste für uns. Mir kommt das alles sehr schnell und hastig entschieden vor.
Ein Resultat des vorgezogenen Praxissemester ist, dass der Schwerpunkt gesplittet wird. Meiner Meinung totaler Schwachsinn. So fangen wir im vierten Semester mit dem Schwerpunkt an, sind dann ein halbes Jahr in der großen weiten Welt und machen dann im sechsten Semester weiter mit dem Schwerpunkt. Tut mir Leid, aber ich sehe dahinter nicht wirklich einen Sinn.
Nun müssen wir uns also um die Bewerbungen kümmern. Weder wissen wir wie, noch wohin. Denn viele von uns wissen noch nicht in welchen Schwerpunkt sie gehen möchten. Selbst ich bin mir nicht mehr so wirklich sicher. Der Plan von vielen war, erst einmal in verschiedene Schwerpunkte rein zu schnuppern - das ist zwar noch möglich, doch davor sollten wir uns schon für ein Praktikum beworben haben. Also müssen wir bevor es mit den Schwerpunkten los geht, ganz genau wissen was wir wollen. Und wer weiß das mit Anfang 20 schon?
Was mich am meisten stört, ist die Sache mit meiner Wohnung. Ich bin gerade erst eingezogen und habe mich eingewöhnt, schon muss ich wieder weiter ziehen. Ich fühle mich hier so wohl. Mir taugts. Ich will nicht weg. Na gut, ich hab hier noch fast zwei Semester. Aber die Zeit vergeht so schnell...

Ich bin ernüchtert. Und enttäuscht. Momentan finde ich, dass der Studiengang nicht das taugt, was er versprach bzw. was ich mir davon versprochen habe.
Ein hoher NC macht eben noch lange keinen guten Studiengang.
Noch stehe ich leicht unter Schock, aber ich fühle mich als hätte mir jemand ein Brett über die Rübe gezogen.

Montag, 31. Oktober 2011

Der Anfang vom Ende

Seit vier Wochen läuft mein drittes Semester. Vieles hat sich verändert. Vieles ist gleich geblieben. Eins ist sicher, so viele Partys wie bis jetzt gab es noch in keinem Semester.
Auch werde ich dieses Semester so viele schriftliche Prüfungen wie nie zu vor haben. Was bedeutet, dass ich mich im Januar/Februar mit lernen herum schlagen darf.
Aber auch die Studienarbeiten dürfen nicht unterschätzt werden (so wie ich den ersten Wochen des Semester getan hab). Ein Berg von Arbeiten steht mir bevor und schon jetzt bin ich es leid E-Mails mit Interview-Anfragen zu tippen. Aber mei, da muss ich durch ;)
Höchstwahrscheinlich werde ich dieses Semester meine 10 ETCS-Punkte/Credit-Points zusammen haben, die ich zusätzlich belgen muss. Puh. Nach wie vor verstehe ich dieses Punktesystem nicht...

Das dritte Semester ist auch das letzte Semester meines "Grundstudiums". Ab Semester Nummer vier muss ich dann in den Schwerpunkt. In meinem Fall wird das wohl Kultur sein (sichere Arbeitslosigkeit und so). Aber ich liebäugele auch mit Medientechnik. Mal schaun.
Ja, es ist unglaub wie schnell die Zeit vergeht... von mir aus, könnte ich noch ein paar Jährchen so weiter studieren...

Freitag, 3. Juni 2011

Endlosschleife

Froh sein wenn dieses Semester vorbei ist - Neue WG suchen - auf Antwort warten - nervenaufreibendes Filmprojekt - viel zu viele tolle Konzert in der nächsten Zeiten - mit Freunden rumhängen - hoffen im Sommer ein Praktikum zu machen- auf Antwort warten - begeistert Poetry Slams lauschen und gerne selbst mal wieder auf der Bühne stehen - faul sein - Stress haben - auf kein Festival können - ständig E-Mails schreiben - auf Antworten warten  - sich schon wieder aufs nächste Semester freuen

Freitag, 8. April 2011

Ohne Fleiß kein Preis

Wow, seit fast einem Monat hat der Hochschulbetrieb wieder angefangen. Schon jetzt ist absehbar, dass das zweite Semester viel mehr von einem ab verlangt als das erste. Es gibt mehr zu tun und es wird anspruchsvoller. Was ja auch irgendwie logisch ist.
In fast jedem Fach müssen wir eine (in einem Fach sogar vier) Studienarbeiten vorlegen. Überall müssen wir unsere Fühler ausstrecken, es wird doch einiges an Kreativität von uns erwartet. Interessante Ideen finden sich schließlich nicht alleine.
Mir graut es schon vom Semesterende, wenn dann alles auf einmal kommt. Und vor allem das filmen...  Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin.
Zeit... die vergeht momentan rasend schnell. Ehe ich mich versehen werde, wird das Studium und Ansbach hinter mir liegen. Schon ziemlich beängstigend.

Nach wie vor mag ich mein Studium. Das ist die Hauptsache. Obwohl Ansbach nicht die Stadt ist, die ich mir für mein Studentenzeit gewünscht hat (Jaja, alte Leier) und es mich immer wieder nach Hause zieht.

Momentan schreibe ich an meiner ersten Studienarbeit. Nun ja, bin noch nicht sooo wirklich davon überzeugt. Vielleicht wirds ja noch was, hab ja noch eine Woche. Eigentlich hätte man aus dem Thema wirklich was gutes heraus holen können...

So, das wars. Kurzes Lebenszeichen. Momentan bin ich echt viel mit schreiben beschäftigt (auch wieder für die örtliche Lokalzeitung), da bleibt nicht mehr so viel zum bloggen.

Donnerstag, 17. März 2011

Runde zwei

Geklaut Inspiriert von Gehirnkotze

Auch im beschaulichen Mittelfranken hat der Ernst des Lebens wieder begonnen. Nun ja, von Ernst war bis jetzt noch nichts zu spüren ;)
Die Woche begann sonnig und macht Lust auf einen tollen Frühling/Sommer hier in Ansbach :)

Natürlich will ich euch nicht den Vorlesungsplan einer Ressortjournalismus-Studentin im zweiten Semester vorenthalten:

Print-Journalismus 2
TV-Journalismus 2
Foto-Journalismus
Sprecherziehung (eigentlich Hörfunk 2)
Online-Journalismus
Empirische Sozialforschung

Höchstwahrscheinlich wird sich bei mir noch das ein oder andere Wahlpflichtfach dazu gesellen. Psychologie hab ich schon mal fest eingeplant.

Das wars!

Dienstag, 8. Februar 2011

Das erste Semester

Wie schnell doch die Zeit vergeht... Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen als ich meine Wohnung in Ansbach bezog und zum ersten Mal, ohne jemanden zu kennen, in die Hochschule stapfte.
Vier Monate sind mittlerweile seit diesem Tag vergangen. Vier Monate - das erste Semester.

In diesen vier Monaten habe ich viel gelernt: Berichte schreiben, recherchieren, Kamerastativ auf- und wieder abbauen, was es mit öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk auf sich hat und und und.
Einige Vorlesungen waren sehr informativ - andere wiederum weniger. Aber so ist das ja eigentlich immer.

Klar ist Ansbach nicht die Metropole. Aber wenn man das Beste aus dem mittelfränksichen Provinznest macht, ist es halb so übel. Ich hab mich dort eingelebt und in Ansbach ist alle mal mehr los als in meinem Heimatkaff.
Ich hab viele Leute kennengelernt und Freunde gefunden, viel getrunken und etliche Partys besucht - Kurz um: Ich hatte meinen Spaß!

Auch die Prüfungszeit war nicht sooo übel. Es gab mehr Studienarbeiten als Klausuren - finde ich auch echt gut so, was bringt es einem Journalisten stumpfsinnig irgendwelche Fakten ins Hirn zu prügeln?

Mein Studiengang taugt mir, genau das was ich immer machen wollte und das ich ja auch eigentlich die Hauptsache.

Ich freue mich jetzt schon wenn es wieder so richtig los geht. Auf den richtigen "Hochschul-Betrieb" mit allem was dazu gehört. Ja, ich kann es eigentlich kaum noch erwarten. Das zweite Semester wird toll!

Mittwoch, 26. Januar 2011

tested

Tja, die Zeit rast.
Meine ersten Prüfungen liegen schon hinter mir und ich muss sagen, zumindest in meinem Studiengang, sind die ganzen Schauermärchen die man übers Studieren zu Zeiten des Bachelors hört, unbegründet. Puh, was für ein langer Satz.
Eigentlich hätte ich mir die ganze Lernerei wirklich schenken können. Eigentlich hätte ich was sinnvollers machen können (Schlafen zum Beispiel). Aber nur eigentlich. Und eigentlich müsste ich nach der gestrigen Prüfung ein besseres Gefühl haben. Habe ich aber nicht, bin ich doch ein ewiger Pessimist.
Die mündliche Englisch Prüfung war auch nur halb so wild und die ganzen Höfflichkeitsfloskeln die ich gepaukt habe, werden wohl unbenutzt meinem nächsten Vollrausch zu opfer fallen. Shit happens.

Nächste Woche steht dann noch ein schriftliche Prüfung an. Für die ich natürlich trotzdem Vollgas lerne, man weiß ja schließlich nie was da so auf einem zu kommt.
Und zwei Studienarbeit habe ich ja auch noch zu erledigen und ab zugeben. Einmal muss ich ein Treatment schreiben (Übrigens das erste Treatment meines Lebens. Ich hab auch nicht so wirklich eine Vorstellung wie das ganze aussehen sollen) und zu anderem zwei Interviews führen und diese aufzeichnen (Ohne jemals ein Aufnahmegerät in den Hände gehalten zu haben, geschweige denn eins bedient zu haben).
Aber wird schon werden :)

Natürlich werde ich jetzt trotzdem in der Angst leben, die ein oder andere Arbeit in den Sand gesetzt zu haben und im nächsten Semester nochmal ran zu müssen.

Übrigens, wurde ich davon angestachelt, das hier zu schreiben ;)

Allen anderen Studenten noch viel Glück! Haut rein!

Donnerstag, 13. Januar 2011

What´s my age again?

Meine Geburtstag ist nun auch schon ein paar Tage her, aber krankheitsbediengt komme ich erst jetzt zum schreiben. Ja verdammt, jetzt bin ich also in diesem Alter, in dem man nach ner durchzechten, guten Partynacht einen ganzen Tag wie im Delirium im Bett verbringt anstatt etwas wichtiges fürs Studium zu erledigen. Epic Fail und so.

21 bin ich jetzt. Ja scheiße, ich weiß. Aber was soll man machen? Ich nehm es gelassen. Ändern kann ich die ganze Miesere jetzt eh nicht mehr. So ist mein Leben halt.
Ich fühl mich jetzt nicht wie 21, aber wie ein anderes alter fühl ich mich auch nicht. Nun denn.

Die Ferien sind mittlerweile auch schon vorbei und alle ächzen und stöhnen über die bevorstehenden Prüfungen. Ich auch. Diverse Studienarbeiten bereiten mir Bauchschmerzen, aber jetzt heißts wohl "Augen zu und durch", locken doch schon wieder schelmisch die Semesterferien :)


Und weil man mit 21 noch nicht zum "alten Eisen" gehört:


Neuseeland rockt! Und ich mag das Lied, trotz ViVa.
Da bekommt man doch gleich Lust auf Frühling und Sommer. Draußen feieren und so ;) 

Samstag, 11. Dezember 2010

Everybody´s changing

Nach dem ersten, wirklich fürchterlichen Monat bin in mittlerweile so richtig in Ansbach angekommen. Die Stadt ist nicht so schrecklich, wie ich zu anfangs befürchtet hatte.
Ich hab mich eingelebt und einen Haufen neuer Leute kennen gelernt. Ich gehe gern in die FH, es macht mir Spaß. Ich bin froh, dass ich die Chance bekommen habe zu studieren.

Bis jetzt war ich jedes Wochenende wieder in der Heimat und jedes Wochenende wird es merkwürdiger. So vieles ändert sich gerade bzw. hat sich verändert. Manches positives und manches negatives. Es ist nicht mehr  wie  im Sommer. Es ist alles ganz anders.
Zu vielen alten Bekannten habe ich kaum noch Kontakt und ich möchte mir gar nicht vorstellen wie das erst in einem Jahr aussieht. Anderseits lerne ich fast jede Woche neue Leute (besser) kennen.

Aber mir gehts es gut. Ich komme schon zurecht.

Freitag, 19. November 2010

Eine Woche Mensa

Das Leben eines Studenten ist nicht leicht. Nein, man muss versuchen in der Vorlesung nicht einzupennen, da man am Vortag zu lange unterwegs war. Gelernt werden sollte natürlich auch. Selbstverständlich.
Nicht zu vergessen der wiederliche Mensa-Fraß.
Hielt ich zu Beginn meines Studiums die Mensa noch als gute Alternative für Fast Food oder gar eigene, selbstzubereitete Gericht, so finde ich das Essen dort mittlerweile nicht mehr ganz so schmackhaft.
Zugegeben, die Mensa an meiner Hochschule ist nicht ganz so schlecht wie viele andere Kantinen. Das Tablett ist ein ganz normales und nicht so ein komisches Teil mit Einbuchtungen in denen dann das Futter Essen mit einer Schöpfkehle hinein geschüttet wird.
Ich versuchte mich dort gesund zu ernähren. Der ein oder andere Salat wanderte auf mein Tablett und auch Rosenkohl war ich nicht abgeneigt. Ich bemühte mich wirklich.
Doch dann, dann kam diese Woche. Eine Woche in der ich verdammt viele Vorlesungen hatte und es sich eben anbot jeden Tag in der Mensa zu essen. Ich betone: Jeden Tag.
Leider hatte ich keine Kamera dabei, sonst hätte ich hier wunderschöne Bilder von meinen Mahlzeiten posten könngen, jetzt müsst ihr euch leider mit meinen Beschreibung zufrieden geben.

Montag: An Montag kann ich mich nur ganz, ganz verschwommen erinnern. War ne harte Woche. Ich glaub ich habe gar nichts von den "Hauptgerichten" gegessen, sonder nur Beilagen. Ich glaube, ich hatte Kroketten mit Preffersauce und nen Salat. Genau, das wars.

Dienstag: In der Mensa gibt es jeden Tag ein vegetarisches Gericht und was liegt da näher als Tofu in die Pfanne zu hauen? So gab es Tofu mit Reis und Gemüsesauce und was ich da zu mir nahm, war das mit abstand wiederlichste was ich jemal gegessen habe. Das Tofu schmeckte wie nasse, aufgeweichte Pappe. Würgkotz. Der Rest war aber genießbar. So einigermaßen zumindest.

Mittwoch: Mittwoch war der Lichtblick der Woche. Kulinairsch gesehen zumindest. Laut "Speißekarte" sollte es Käse-Tortellini mit Gemüsesauce geben. Käse-Tortellini gab es nicht, dafür nur so Otto-Normal Langweiler Nudeln - dennoch ein verdammt leckers Gericht. Wer denkt, bei Nudeln und Sauce kann man nichts falsch machen, der irrt. In der Mensa gab es schon verdammt wiederliche Nudelgerichte.

Donnerstag: Am Donnerstag landete ein undefinierbar Kartoffelauflauf auf meinen Teller. Nachdem ich etwas darin herum gestocher hatte, stellte ich fest dass sich bei der glitschigen Substanz um Eier handelte. Pilze konnte ich bei meinen Ausgrabungen ebenfalls finden. Fazit: Mit viel Salz lässt sich alles ertragen!

Freitag: Heute gab es Apfelstrudel. Davor genehmigte ich mir noch ein kleines Portiönchen Kartoffelsalat. Der war allerdings zu Essiglastig. Nun zum Hauptgericht, der spätestens seit "Inglorious Basterds" weltberühmt sein dürfte: Apfelstrudel (Vorab schon mal: meine Oma macht den besten Apfelstrudel von der Welt!). Als Apfelstrudel würde ich mein heutiges Mittagessen nicht bezeichnet. Es sah aus und schmeckte auch so, wie ne Apfeltasche vom Bäcker um die Ecke. Nur mit Vaniellesauce drum herum. Nun denn, man konnt es essen.

Nach dieser Woche stetht fest: Erstmal ne Pause vom Mensaessen. Ob ich jemals meine unglaubliche Faulheit überwinden kann um selbst zu kochen, ist allerdings noch fraglich.

Freitag, 5. November 2010

Das ABC des Studiums... oder so

A wie Ansbach: Ansbach, die Stadt in der ich studiere. Ansbach, die Stadt in der Kasper Hauser starb. Ansbach... Ach, Ansbach ist ganz nett. Klein aber fein, ich mag die alten Häuser. Man kanns dort aushalten.

B wie Bachelor: Der Abschluss denn ich nach sieben Semestern hoffentlich haben werde. Und im Idealfall noch mit Bestnosten ;) Danach werde ich arbeitslos und eine eigene Kneipe besitzen

C wie Campus: Zu so einem Campus gehören die Bibliothek, die Mensa, ein Hörsaal oder am besten gleich mehrere und ein Haufen Studenten. Der Campus hier ist klein, aber dafür sehr übersichtlich. Verlaufen kann man sich in Ansbach nicht.

D wie denken: Beim studieren sollte man wohl besser sein Hirn einschalten, hab ich zumindest das Gefühl. Selbstständig arbeiten wird verlangert. Im Studium kann man eben nicht mehr die Lehrer wegen jeden Scheiß löchern.

E wie Erstsemester: Als Erstsemester fühlt man sich blöd. Vor allem in den ersten Wochen. Man kommt sich deplaziert vor. Irrt einsam durch die Gegend, ahnungslos und total allein und einsam. Das legt sich aber bald.


F wie Franken: Ich studiere in Franken. Franken ist nicht Bayern. Hier wird eine andere Sprache gesprochen.


G wie G 8: Man, ich kann gar nicht sagen wie froh ich bin, dass ich dieses Jahr schon Fach-Abi gemacht habe und nicht noch in die 13. Klasse gegangen bin, denn wenn es im Frühjahr hier in Bayern den doppelten Abitur-Jahrgang gibt, wird es sicherlich nicht einfacher werden einen Studienplatz zu finden.

H wie Heim fahren: Viele Studenten fahren übers Wochenende nach Hause. Ich auch. Dennoch hätte ich nie gedacht, dass so viele heim fahren würden. Schön ist es jedoch immer wieder in der Heimat zu weilen.

I wie Irgendwas: Irgendwas ist immer.

J wie Job: Zeit für einen Nebenjob hätte ich eigentlich. Bewerbungen habe ich auch schon geschrieben, antworten bekam ich keine. Vielleicht klapt es ja nächstes Semester mit nem Job.


K wie Klausuren: Bis jetzt habe ich noch nicht so wirkliche eine Vorstellung davon, was da so auf uns zu kommt. Ich bin gespannt, ein Zuckerschlecken wird das allerdings wohl nicht werden.

L wie lernen: Gelernt habe ich bis jetzt noch nicht so viel. Habe auch ein schlechtes Gewissen. So viel zum lernen gibt es eigentlich auch noch nicht. Aber ich denke, nach Weihnachten wird sich das sehr ändern

M wie Mensa: Was hört man nicht alles über Mensa- bzw. Kantinenfraß - ungenießbar und total wiederlich soll es sein. Naja, dem kann ich nicht so ganz zu stimmen. Mir schmeckt es nicht schlecht, ist eben kein Restaurant und bei den Preisen kann man sich nun wirklich nicht beschweren.

N wie Nürnberg: Nürnberg ist nur 40 Minuten mit dem Zug entfernt. Bietet sich also an für Konzertbesuche und um das ein oder andere Wochenende tot zu schlagen.

O wie Ohjemine: Mögen wohl viele gedacht haben, als sie zum ersten Mal in Ansbach waren. Augen zu und druch. Das Beste aus der Stadt machen. Irgendwie.


P wie Party: Partys, Feten und Co. kamen bis jetzt bei mir noch etwas zu kurz seit ich Studentin bin. Für mich gehört das zum studieren dazu wie Arsch auf Eimer. Allerdings denke ich, dass sich das bald ändert. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Q wie Quallen: Quallen sind wiederliche, glitschige Geschöpfe. Gott sei Dank, gibt es hier keine!


R wie Ressortjournalismus: "Was studierst du gleich nochmal?" "Ressortjournalismus." "Was ist das? Was macht man da?" Tja, das durfte ich mir nun schon öfter anhören. Ressortjournalismus ist ein Studiengang den es erst sei zwei Jahren gibt und auch nur einmal in Deutschland. Man lernt das journalistische Handwerkszeug und muss sich dann in einem höheren Semester für ein Ressort entscheiden. Entweder Politik und Wirtschaft, Energie und Umwelt, Sport, Medizin und Kultur. Ratet mal was ich machen will ;)
Übrigens sage ich jetzt nur noch, dass ich Journalismus studiere - das checkt wenigstens jeder.

S wie Stress: Gestresst war ich bis jetzt noch nicht. RJO ist auch ein recht chilliger Studiengang, mal schaun was da noch so kommt...

T wie Tetris: Ein altes Gameboyspiel. Ein wahrer Klassiker! Was das jetzt mit dem Studium zu tun hat, weiß ich auch nicht so genau - es waren halt noch Lücken zu stopfen!

U wie Uni: Ich studiere an einer Hochschule und bin auch froh an einer Hochschule zu studieren. Mittlerweile bin ich sogar froh an so einer kleinen FH zu sein, denn von großen Unis hört man über Vorlesungen nichts wirklich gutes. Eine kleine FH ist weniger Anonym als eine rießen Uni. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

V wie Vorlesung: Natürlich hat man in Ansbach auch Vorlesungen in einem "richtigen" Hörsaal. Allerdings nur einmal der Woche. Die restlichen Vorlesungen finden alle in kleineren Räumen statt, die stark an Klassenzimmer erinnern.

W wie wohnen: Für viele fängt mit Beginn des Studiums der Ernst des Lebens an. Man zieht aus, fängt an auf eigenen Beinen zu stehen. Egal ob Wohnheim, Apartment oder WG - Hotel Mama gibts nicht mehr. Ich finde es cool in den eigenen vier Wänden zu hausen, aber an den Wochenende komme ich dennoch gern wieder in die Heimat

X wie  Xaver: Schöner bayerischer Name.

Y wie Yvonne: Jemand mit dem Namen habe ich hier bis jetzt noch nicht kennen gelernt.

Z wie Zug fahren: Wenn ich am Wochenende nach Hause fahre, fahre ich mit der Deutschen Bahn. Und ich hasse es. Dreimal umsteigen und nur fünf Minuten Luft bevor die nächsten Züge fahren - Ätzend! Auto fahren ist am Freitagnachmittag auch nicht so lockerflockig. Im Stau stehen ist mindestens genauso nervig wie von der Deutschen Bahn abhängig zu sein.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Studentenstadt?!

Ich wollte rauß. Jahrelang drote ich dort zu verrecken. Ich hab sie gehasst. Ich habe diese Stadt verachtet. Die Menschen die dort lebten. Diese verdammte Tristees. Wie mir alles zuwieder war.
Ich träumte von großen Städten. Mit 14 träumte ich den Traum nach London zu gehen, ein neues Leben zu beginnen und die bayersiche Kleinstadt hinter mir zu lassen.
Ich wurde älter und erfuhr dass es gar nicht so leicht ist eine Aufenthaltsgenehmigung für UK zu bekommen.
Ich wollte in München oder noch besser in Berlin wohnen. Das Leben wie es sein sollte.

Die Angst und der Verlust von Freunden und Familie bremste mich aus, als es darum ging sich für eine Hochschule zu bewerben. Ich wollte sie nicht verlieren. Um keinen Preis.
Überglücklich bekam ich dennoch den Studienplatz von dem ich immer, immer schon geträumt hatte: Ressortjournalismus.
Es war mir egal, dass Ansbach nur etwas größer als meine Heimat war. Zumindest gibts hier nen H&M, hab ich mir gedacht.
Doch jetzt, jetzt nach fast zwei Wochen hier, bin ich angekommen, fange an zu realisieren, beginne zu begreifen...

Auch Ansbach ist nur eine kleine Stadt, in der teilweiße noch ziemlich engstirnig gedacht wird.
Hier gibt es nur eine Disco, eine Hand voll Kneipen und so gut wie alle Studenten fahren übers Wochenende in die Heimat. Natürlich fahre ich auch nach Hause, aber ich würde auch gern hier in Ansbach bleiben. Wenn was los wäre.
Ich unterhalte mich viel darüber, was Ansbach doch bei den Studenten einen schlechten Ruf hat. Man antwortete mir, Ansbach wäre für die Zahl der Studenten die hier mittlerweile studieren zu klein geworden. Kein Wunder, bei so interessanten Studiengängen wie RJO und MUK.
Nicht mal genügend Wohnungen für die Studenten gibt es hier. Es pendeln viele bis zu 2 Stunden hin und zurück. Ich frage mich, wie das nächstes Jahr mit dem doppelten Abitur-Jahrgang hier in Bayern werden soll.

Ich erwarte mehr von meinem Studentenleben als die Zeit in Ansbach "abzusitzen" bis ich wieder heim fahren kann. Ich wollte immer so ein richtiges klischeehaftes Studentenleben (OK, in Sachen Geldnot erfülle ich eins dieser Klischees).
Naja, vielleicht ändert sich die Situation ja noch. Vielleicht lernen ich ja noch Leute kennen mit den man hier in Ansbach trotz mangelnden Angebot Spaß haben kann. Ich würde es mir so sehr wünschen. Ich bin ja auch erst seit zwei Wochen hier.

Momentan bin ich nur frustriert. Was diese Stadt betrifft.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Alles auf Anfang

Es ist Dienstagvormittag und nun bin ich schon seit fast zwei Tagen in Ansbach. Etwas ungewohnt ist es schon in einer WG zu wohnen, ganz eingelebt habe ich mich bisher noch nicht. Es ist halt doch ganz anders als zu Hause. Ungewohnt.
Das Heimweh hält sich bis jetzt noch in Grenzen. Naja, mal schauen wies wird. So eine richtige "Bezugsperson" habe ich natürlich noch nicht und von Freunden ist auch noch nicht die Rede.
Heute um 11.45 habe ich dann auch meine erste Vorlesung "Massenmedien", da bin ich schon echt gespannt drauf.
Gestern hatten wir ein paar Einführungen und eigentlich haben alle RJO-Menschen (RJO ist die Abkürzung für Ressortjournalismus) einen guten Eindruck gemacht und erfreulicherweiße bin ich doch nicht so schüchtern wie ich dachte.
Meinen Stundenplan finde ich allerdings ziemlich kacke. Total löchrig und irgendwie habe ich wenig Vorlesung. Ich hab mir grad ausgerechnet das ich 15 Stunden Vorlesung die Woche hab (also echte 60 Minuten Stunden, keine Schulstunden), also werd ich mir wohl hier nen Job suchen sonst krepiere ich vor Langeweile und knapp bei Kasse bin ich gerade eh.
Ansonsten steigt hier heute Abend ne fette Erstsemester-Party. Höchstwahrscheinlich gehe ich hin.
Naja, noch kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass das Studium die geilste beste Zeit des Lebens ist. Aber das wird schon noch.
Dieses Wochenende fahre ich aber auf jeden Fall heim, obwohl mir das die blöde deutsche Bahn mit Schienenersatzverkehr ziemlich erschwert. Argh.


Das ist übrigens ein kleiner Schnappschuss meines 10qm großen Reiches hier. Der Boden ist doch mal total chic oder?

Montag, 27. September 2010

Nothing can´t stop this creeping fear

Wow wow wow, wie schnell doch die Zeit vergangen ist! Kaum zu glauben, meine Abi-Prüfungen sind nun auch schon über 3 Monate her und unglaublicherweiße beginnt in exakt einer Woche mein Studium. Badda Ping, Badda Pong.

Der Sommer war toll. Vielleicht der Beste meines Lebens (mal abgesehen von der verpfuschten Weißheitszahn-Op und schlechten Ferienjobs), aber jetzt bin ich doch froh wenns los geht, wenn wieder so was wie ein geregelter Alltag einkehrt.
Eine Bleibe ist gefunden, bei Ikea wurden letzte Woche noch ein paar Kleinigekeiten besorgt und selbst zum packen haben ich schon angefangen. Aber irgendwie kann ich es noch nicht begreifen, ich kann mir nicht vorstellen dass ich wegziehen werden. Das ich nicht mehr jeden Tag hier im Wohnzimmer sitzen werde oder meine Mutter sehe.

Ich bin gespannt wie alles mal werden wird. Wie sich alles einspielen wird. Wie mir Ansbach und das Studium selbst gefallen wird. Ob ich gut damit zu recht komme oder ob es das komplett Falsche für mich ist. Vielleicht bin ich doch einfach zu schüchtern.

Ich frage mich oft, ob ich wirklich jedes Wochenende nach Hause fahren werde. Mein Zimmer hier bleibt so gut wie unverändert. Wie oft ich meine Freunde hier in Neuburg und Umgebung noch zu Gesicht bekommen werde oder ob es uns in alle Himmelsrichtungen verteilt und wir in unseren neuen Leben einfach keinen Platz mehr für die alten Freunde haben werden.
Manche meiner Freunde hier sehe ich ja jetzt schon kaum noch. Was schade ist und wäre, da wir immer viel Spaß hatten/haben. Aber so ist nun mal der Lauf der Ding...

Niemand kann sagen wie es in einem halben oder in einem Jahr aussieht. Ich bin sehr gespannt und freue mich aufs Studium. Dennoch habe ich auch etwas Angst. Was normal ist, weil sich so viele Dinge ändern werden und auch müssen.

Dienstag, 31. August 2010

mieten, kaufen, wohnen

Gestern machte ich mich also wieder mal auf den langen, beschwerlichen Weg nach Mittel-Franken. Nach Ansbach.
Zwei Wohnungsbesichtigungen standen auf dem Programm. Beide Wohnungen waren nicht schlecht, ideal aber leider auch nicht.
Die eine lag leider doch ziemlich weit außerhalb und die andere war schon etwas älter und man hätte viel zu tun (Streichen, Internetanschluss, keine Einbauküche etc.).
Nur durch Zufall bekam ich das Angebot noch ein WG-Zimmer zu besichtigen und schon von außen sagte mir das Gebäude sehr zu und als ich das möblierte Zimmer sah, war eh alles zu spät. War genau mein Stil und dann auch noch eine Altbauwohnung! Das was ich immer wollte.
Ich muss zugeben, die Miete ist schon etwas mehr als ich geplant habe, aber ich hätte in den anderen Wohnung nur etwas weniger zahlen müssen. Außerdemt ist in der Wohnung alles vom Löffel bis zur Waschmaschine enthalten, so spar ich mir einen Haufen Stress und wir müssen meine Möbel nicht bis nach Ansbach fahren.
So, eine Bleibe hätte ich jetzt schon mal. Nur noch BaFög beantragen und das Studium kann kommen :)

Samstag, 21. August 2010

Wohnungssuche ist nicht leicht...

Tik Tak. Tik Tak. Hört ihr das? Das ist die Uhr, die mir sagen möchte, dass die Zeit nicht still steht. Verdammtes Mistteil. Mir ist schon klar, dass es schon fast Ende August ist und mein Studium bald anfängt und ich immer noch keine Bleibe habe. Damn!

Gestern hab ich zum ersten Mal eine Wohnung besichtigt. Ganz allein in einer fremden Stadt, wohlgemerkt. Ein WG-Zimmer im obersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Eine zweier WG mit noch einer Studentin Hellhörig soll es in der Wohnung sein. Man hört angeblich jedes Geräusch im Nebenzimmer. Finde ich jetzt weniger prickelnd. Eher störend, da ich zu gelegentlichen Wutausbrüchen und Heulkrämpfen neige.
Ich kam mir ziemlich blöde vor, da ich nicht wirklich wusste was ich fragen soll (Wieso bereiten die in der Schule uns nicht auf so was vor? Die richtige Wohnung zu finden ist doch viel wichtiger als die 1000. Ableitung von irgendeiner scheiß Funktion?), außer ob es Internetanschluss gäbe.
Es war jetzt nicht die berühmt berüchtigte "Liebe auf den ersten Blick" zu der Wohnung. Ich kam mir ehrlich gesagt, kaum vorstellen dort zu leben. Es hat halt nicht "gefunkt". Irgendwie. Oder so.
Ich brauche Privatssphäre. Jawohl. Ich will Musik hören und nicht immer daran denken müssen, dass meine Mitbewohnerin sich von meinem Musikgeschmack gestört fühlt und lieber Aggro Berlin oder so hören will.
Es ist einfach saublöd, dass ich niemanden dort kenne.

Montag, 16. August 2010

Es liegt was in der Luft...

Man, war diese letzte Woche abgefahren. Ich war immer ausgebucht. Immer unterwegs mit Freunden. Egal ob Kino, Bierchen zischen in einer schumrigen Kneipe, Kaffee kippen, in einem Luxus Club zu Electro abgehen oder eine weit weg wohnende Freundin wiedersehen - die Woche war geil!
Zu geil...

Es liegt Veränderung in der Luft. Viel wird gleich bleiben, viel anders sein.

Momentan bin ich auf Wohnungssuche. Total komisch in einer Stadt, in der ich noch nie in meinem Leben war nach einer Wohnung zu suchen. Diese Stadt wird bald mein Lebensmittelpunkt sein.
Die Suche läuft bis jetzt eigentlich nicht schlecht. Ich weiß nur nicht ob ich WG tauglich bin oder doch eher ins Wohnheim sollte.
Ich bin ein Mensch, der gerne seine Ruhe haben will. Ich mach aber auch gerne Party und wenn ich in keine WG gehe, hab ich das Gefühl was zu verpassen. Anderseits mit Fremden zusammen zu wohnen ist glaub ich auch nicht so mein Ding. Gut, in einer WG könnte ich mich auch sicherlich zurück ziehen.
Vom finanziellen her wäre ein Wohnheim natürlich klasse. Klar, auch dort wird es laut sein. Aber ich wäre für mich.
Argh, das ist alles so kompliziert. Ich muss jetzt so viele Entscheidungen treffen und ich hasse es einfach...

Dienstag, 10. August 2010

Die Entscheidung ist getroffen!

Heute kamen die letzen Nachrichten von den FHs bzw. aus Ansbach. Eine Zusage und ein Absage. Somit steht es fest: Ich werde Ressort Journalismus in Ansbach studieren. Mein Traum-Studium.
Ich bin erleichtert. Mir ist kein Stein vom Herzen gefallen. Nein, mir ist der Mount Everst vom Herzen gefallen :)

Ich denke, ich bin nur durch die Ausbildung rein gekommen. Muss wohl auch ziemlich knapp gewesen sein, der NC steht nämlich noch nicht fest.

Jetzt muss ich mich auf die Suche nach einer Bleibe mache. Viele Formulare ausfüllen, mich im September imartikulieren. Krass.

Ich werde mich ganz allein in einer fremden Stadt zurecht finden müssen. Ohne Muttern, ohne Freunde.
Die Zukunft hat begonnen.


Übrigens, die beiden Absagen waren Multimedia und Kommunikation und Medienmanagement. Die Zusagen waren Ressortjournalismus und Medienproduktion/Medientechnik.