Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Musik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. April 2012

Das Ende vom Lied

Vor Jahren hab ich mal Bass in einer Band gespielt. Diese Band bedeutete die Welt für mich und es war höllisch schlimm als es vorbei war. Es war wirklich furchtbar für alle Beteiligten und ganz besonders übel für mich...

Gerade habe ich beim Stöbern auf Facebook diesen interessanten Artikel gefunden. Ich muss sagen, es stimmt. Genau so fühlt es sich an und es steckt so viel wahres dahinter. Auch das der "Neue" vielleicht besser spielt als man selbst. Aber es tut halt auch sau weh. True Story.


Montag, 19. März 2012

Befehl von ganz unten

Ein Deichkind Konzert, mit all dem dazugehörigen Wahnsinn zu beschreiben, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe es versucht, bin daran gescheitert und habe den Text als logische Konsequenz wieder gelöscht.

Ein Deichkind-Konzert gleicht einem Zirkus, einer Freakshows. Es wird auf Trampolinen gesprugen, mit  Hackfleisch geworfen und auf Schlauchbooten über die Menge gefahren. Das Publikum ist ein einziger schwitzender, tanzender und feiernder Haufen. Es regnete Konfetti und das Publikum wirde gefedert. Die Band fliegt auf einem rießigen Bierfass durch die Menge.
Krawall und Remidemi.

Schaut euch die Band (auch wenn das nicht euerem Musikgeschmack entspricht). Ich schwöre euch, ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Leider geil.





Mittwoch, 14. März 2012

Der Druck steigt-Tour

Als im letzten Sommer "XOXO" veröffentlicht wurde und der Hype um Casper begann, kannte ich den jungen Bielefelder kaum. Nur einmal hatte ich in Kontrolle/Schlaf reingehört. Fand ich damals ganz Ok, mehr aber nicht. Bis zu der einen schicksalhaften Autofahrt (das ist jetzt übertrieben) zu einem Festival, als im Auto einer Freundin der Song "XOXO" lief. Da war es um mich geschehen.
Wieder vom Festival zurück, zog ich mir alles von Casper rein was ich nur finden konnte: Videos, Interview, Konzerte auf Tape.tv - Der Hype hatte auch mich erwischt. Mir taugten die Texte, die von der kaputten Familie, jugendlicher Verzweiflung und verlorenen Freunden handelten.
Nach der ausverkauften Tour im Herbst vergangenen Jahr, wurden für dieses Frühjahr Zusatzkonzert angesetzt. Da war es nur die logische Konsequenz mir ein Karte zu kaufen.
Monate später war mein persönlicher Casper-Hype abgeflaut, wie das oft so ist, wenn man sich Monate im Voraus Karten kauft.

Gestern fand dann der Konzert im Nürnberger Löwensaal, in der Nähe des Zoos statt (Quelle einiger Witze über Herren Tierlieb). Um gleich zum Punkt zu kommen: Der Löwensaal ist eine Scheiß-Location. Ein 70er Jahre Bau. Der Konzertsaal ist halbkreisförmig. Durch die Eingangstür kommt man links zur Bühne hin raus. Da der Saal schon gut gefüllt war, war es aussichtslos weiter nach vorne zu kommen. Aus meiner Ich-muss-unbedingt-in-die-erste-Reihe-sonst-sterbe-ich-Phase bin ich schon lange raus. Leider sind 161 cm nicht gerade groß, wenn hochgewachsene minderjährige Jungs vor einem stehen.
Die Vorband Azumjot hat mich nicht überzeugt. Ich bin nicht so der Hip-Hop-Head, bis eben auf wenige ausnahmen. Außerdem war der Sound so schlecht, dass man kaum ein Wort verstand. Ich befürchtete schon das schlimmste.
Aber als Benjamin Griffey mit seiner Band, versteckt hinter Wolfsmaksen mit leuchtenden Augen, die Bühne betrat, wurden meine Zweifel widerlegt. Der Sound passte.
Mit dem Kracher der "Druck steigt/Blut sehen" wurde das Konzert eröffnet. Trotz Grippe gab Casper alles. Springen, abgehen, Mikrophon rum schleudern - Dem Mann taugts sichtlich auf der Bühne. Was ihm weniger taugte war, dass mindestens zwei Mikros ihren Geist aufgaben. Kam wohl vom vielen rum schleudern.
So gut wie alle Songs aus "XOXO" wurden gespielt -  einzige Ausnahme "230409". Auch die älteren Gassenhauer wie "Casper Bumaye" und "Hin zur Sonne" wurden gespielt. Die älteren Sachen sind aber nicht so mein Geschmack. Ich bin halt ein Indie hörendes Mädchen.
Mein Lieblingslied "Michael X" wurde mit Piano Begleitung gespielt. Bei dem Lied muss ich immer an meinem Vater denken, den ich mit Casper infiziert hab. Was jetzt noch fehlte war "So Perfekt" - das gabs als Zugabe auf die Ohren. Mit einem hüpfenden und singenden Publikum ging das Konzert zu Ende.

Was mir bei diesem Konzert aufgefallen ist bzw. was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt, sind die iPhones und andere Smartphones, die fast die ganze Zeit in die Luft gehalten werden  um zu filmen und Fotos machen. Gut, ich mach auch Fotos. Aber nicht ausschließlich. Naja, das ist wohl die heutige Konzertkultur.


Hier nochmal mein Lieblingslied:




Wenn ich jetzt ein kleiner Teenie wäre, würde ich schreiben, wie gut der Typ aussieht. Aber so was machte ich naütrlich nicht. Seriösität und so.

Samstag, 25. Februar 2012

Ja scheisse, Musik ist halt mein Leben

Damit kann man sogar umsonst Bahn fahren! Gefällt mir!



Ich sollte wirklich dringend Plattenspieler + Platte abstauben!!!





Alles über vier Saiten überfordert mich dezent

Samstag, 18. Februar 2012

The Kills

Nach den Blood Red Shoes sind The Kills das zweite Zwei-Mann/Frau-Gespann, dass mich hellauf begeistert hat. Ihre Mischung aus Blues, Punk und Indie läuft bei mir momentan rauf und runter.
Ich muss aber zugegben, dass es wirklich Jahre gebraucht hat bis ich mich für diese Band zu interessieren begann. True Story.
Denn anno 2004/2005 las ich einen Artikel über die englisch/amerikanisch Formation in der unglaublich seriösen (und ich glaube, nicht mehr erscheinenden) Zeitschrift "elle girl". Interessierte mich damals natürlich einen feuchten Dreck, waren doch Blink 182 meine Helden. Ich glaube sogar mich zu erinneren, dass mir die Band ziemlich blöd vor kam. Nun ja, ich bin jetzt 22 und keine 14 mehr.
Mir waren die Kills stets ein Begriff und wurden mir wieder so richtig ins Gedächtnis gerufen als Kate Moss den Sänger der Band heiratete.

Hier eins meiner Lieblingslieder ("future starts slow" ist ebenfalls wärmstens zu empfehlen!!!)



Eine weitere Parallele zu den Blood Red Shoes ist übrigens, dass ich wie damals schon bei Laura-Mary Carter von den Blood Red Shoes, besessen vom Style der Sängerin/Gitarristin/Bassistin Alison Mosshart bin.

Dienstag, 14. Februar 2012

Meine Plattensammlung wächst und gedeiht

Zugegeben noch sind es nicht viele. Von Joy Division habe ich jetzt aber alles - was bei zwei Alben auch nicht gerade schwer ist.
Demnächst möchte ich mir aber etwas fröhlicheres anschaffen. Auf Dauer sind Joy Division doch ziemlich bedrückend und düster.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Cold




Ich kann das neue Album kaum noch erwarten ♥

Sonntag, 18. Dezember 2011

2011 - Ein Jahr, viele Songs

Wow. Wahnsinn. Die Türchen meines Adventskalenders sind beinahe alle geöffnet und auch 2011 neigt sich langsam aber sicher seinem Ende zu. 2011 war ein gutes Jahr. Ich hatte und habe viele Spaß und habe tolle neue Leute getroffen und fürs Leben gelernt.
Natürlich habe ich auch wie immer jede Menge Musik gehört. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und somit reihe ich mich ein in die lange Kette von Jahresrückblicken.
Hier ist er also, mein persönlicher, musikalischer Jahresrückblick 2011 (Viele, viele der Lied erschienen nicht 2011. Bei den Songs handelt es sich um Stücke, die mich durch das Jahr begleitet haben):


Der Bass...













Prüfungszeit im Sommersemester und ständig habe ich dieses Lied gehört (aber im Remix von Digitalism)


Und dann geschah etwas seltsames. Während einer Autofahrt habe ich mich in die Musik von Casper verliebt und der kommt ja bekanntlich eher aus der HipHop-Richtung. Dadurch meinem musikalischen Horizont erweitert.


Also, dieses Konzert werd ich wohl auch niemals vergessen


War ganz lange mein Lieblingslied


Und zum Abschluss ein Klassiker. Damit werd ich wohl jetzt auch immer ein paar gute Erinnerungen verbinden.

Ich bin gespannt auf 2012.
2011, du gingst so schnell vorbei...



Anmerkung: Manche Video gingen nicht. Dazu müssten eigentlich noch die Beatsteaks mit Atomic Love und naütrlich Journey mit Don´t stop believing!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Was für ein geiles Zitat

"Ich glaube, es gibt nichts, was so gut ist wie Musik, um sich darauf zu besinnen, konstant daran zu arbeiten, sich eigene Träume zu erfüllen und glücklich zu sein."

Gerade eben hier gelesen. Hat mich sehr gerührt.

Samstag, 22. Oktober 2011

Samstag, 10. September 2011

MakeDamnSure

Es rumort schon länger in mir. Vielleicht liegt es auch an meinen Genen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich mit Musik aufgewachse bin. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich mir meine alten Band-Sachen wieder richtig anschaun kann. Vielleicht liegt es an dem Taking Back Sunday Konzert am Montag, an der Euphorie und dem Spaß. Vielleicht liegt es auch an dem Gespräch gestern in der Kneipe. Vieleicht ist es doch einfach die beste Sache der Welt...
Seit längeren hab ich drüber nachgedacht. Ich bin mir jetzt wieder sicher. Ich will wieder Musik machen. Aber mit dem Bass komm ich nicht weiter. Der Bass ist ein Instrument, dass man prima in einer Band spielen kann. Aber allein, allein frustriert man schnell.

Ich habe meine alte Gitarre entstaubt und gestimmt. Das Übungsbuch liegt aufgeschlagen auf dem Schreibtisch. "Jingle Bells" kann ich nach wie vor spielen. Dank G-Dur und D-Dur schmerzen die Finger.

Ich habe es vermisst ♥

Freitag, 2. September 2011

Love und so


CLICK!!!

Ist das nicht ein unglaublich tolles Lied mit einem unglaublich gutem Video? Und der Sänger? Alter Falter! Was für eine coole Socke!
Anhören, für gut befinden und lieb haben.

Hmm, irgendwie funktioniert das mit dem einbetten grad nicht O.o Trotzdem anhören!!

Mittwoch, 10. August 2011

"Die besten Partys sind die, an die man sich nicht erinnern kann"

Ich glaube, auf der Welt gibt es kaum jemanden der die Rolling Stones nicht kennt. Klar, in meiner Generation sind sie eher als alte tourende Greise bekannt. Als Fan dieser Truppe würde ich mich nicht bezeichnen. Ganz im Gegenteil. Ich kenne nur eine handvoll iherer Songs. Das großartige "paint it black" kenne ich zum Beispiel nur durch SingStar.

Aber da ich eine ausgesprochene Leidenschaft für Skandale und Tratschgeschichten von Prominenten habe, spitze ich seit Jahren die Ohren wenn etwas über die Rolling Stones im Fernsehen kommt. Sind die Briten doch quasi die Mitbegründer des "Sex,Drugs & Rock´n´Roll-Mythos".
Letztes Jahr erschien die Biographei des legendären Gitarristen Keith Richards. Also Ehrensache, dass ich diesen Wälzer wissbegierig verschlang.

Richards beginnt seine Memoiran mit einer Szene aus den 70er Jahren. Der Hochzeit seines Drogenkonsums. Mitten auf Tour durch den mittleren Westen der USA wird sein Auto von der Polizei gestoppt. Was kein Problem wäre, wäre er nicht stoned und das Auto randvoll mit Drogen vollgestopft...

Der Gitarrist lässt nichts aus. Sei es seine Kindheit und Jugend in einem Londoner Arbeiterviertel, die Liebe zur Musik - allen voran zum Blues. Oder den Tag als er Mick Jagger traff.
Von der ersten Bandprobe an reflektiert Richards die Geschichte seiner Band, die sein Leben verändert hat. Er erzählt von den Differenzen mit Mick Jagger, dem Leben auf Tour und dem tragischen Tod des Gründungsmitglieds Brian Jones. Jones starb mit 27 und gehört so wie die jüngst verstorbene Amy Winehouse zum legendären "Club 27".
Natürlich kommen auch die Partys nicht zu kurz. Demulierte Hotelzimmer, verärgerte Polizisten und Zitate wie der Titel dieses Posts, zeigen wie hart damals Party gemacht wurde.
Aber auch priavtes kommt nicht zu kurz. Ein Großteil des Buchs nehmen natürlich Keiths Weibergeschichten ein. Groupies, Fans - all das hat Keith weniger interessiert. Lieber hatte er Affären und Beziehungen. Wie zum Beispiel mit dem deutschen Model Uschi Obermeier. Oder die verhängnissvolle, jahrelange Beziehung zum Modell/Schauspielerin Anita Pallenberg, mit der er drei Kinder hat. Ihr jüngster Sohn verstarb als Baby am plötzlichen Kindstod.
Natürlich erzählt Keith auch von seiner Drogensucht. Die den Anfang nahm mit Dope. Je bekannter die "Sones" wurden, desto härter wurden die Drogen. Fuhr er Ende der 60er Jahre noch mit Brian Jones, Anita Pallenberg, Mick Jagger und Marianne Faithfull aus Spaß nach Marroko um dort höchwertiges Heroin zu konsumieren. Wenige Jahre später war er höchstgradige Heroinabhängig. Ab und zu eine Line Koks, ein bisschen Speed oder gar Speedballs - In den 70ern ging bei Keith nichts mehr ohne die Drogen. Es brauchte zahlreiche Entzüge um vom harten Stoff runter zu kommen. Und auch seine langjährige Lebensgefährtin Pallenberg war dem Heroin verfallen. Was letztendlich zur Trennung führte...


Richards "Live" ist so geschrieben, wie der Gitarrist spricht. Schimpfwörter sind auf fast jeder Seite zu finden, was das Buch noch authentischer macht. O-Töne von Verwandten, Freunden und Wegbegleiter runden die Biographie ab.
Fazit: Ein rundherum tolles Buch. Nicht nur für Fans der "Rolling Stones". Naja, eher für alle geeignet die sich mit Musik beschäftgen und mehr über die legendären 60er und 70er lesen möchten.

Oh, bervor ich es vergessen: In seiner Biographie räumt Keith Richards mit Gerüchten auf. So hat er nie die Asche seines Vaters mit einer Line Koks geschnupft. Und die Story über den kompletten Blutaustausch in der Schweiz ist auch erstunken und erlogen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Philipp Poisel @ Ansbach Open

In einem Kaff studieren? Fernab vom aufregenden Großstadtleben? Keine durchzechten Partynächte? Keine Konzert? - Stop! So schlimm ist es gar nicht in einem Kaff zu studieren. Natürlich muss man Abstriche machen. Partys gibt es in der Provinz auch. Und sogar tolle Künstler tretten auf. Zugegeben, sehr selten. Aber manchmal ist in so einem beschaulichen Städtchen auch richtig was los.
So geschehen am vergangenen Samstag beim Ansbach Open,

Die Ansbacher Reitbahn


Ansbach rief ein Wochenende lang zum Open Air. Ein Highlight, vor allem für die Jüngeren und die Studenten des Mittelfränkischen Regierungssitzes, war der Samstag mit dem Headliner Philipp Poisel.
Ok, auch hier muss man Abstriche machen. Wirklich viel los war nicht. Aber die Musiker machten das beste daraus.
An den Namen der ersten Vorband kann sich die Autorin leider nicht mehr erinnern. Bei der Band sprang der Funke nicht über. Was die Musiker nicht gerade sympathischer machte war, dass sie Ansbach mit Trier verwechselt hatten. Ok, kein bei einem Kaff wie Ansbach schon passieren. Muss aber nicht. War schon ein bisschen peinlich.

Muss noch kurz die Welt retten: Tim Bendzko
Der zweite Support war eine echte Überraschung. Mit Tim Bendzko  hatte sich Poisel einen angehenden Chartstürmer ins Boot geholt. Bendzkos Song "Nur mal kurz die Welt retten" wird als Sommerhit 2011 gehandelt. Wäre auch mal ein Sommerhit, der nicht tierisch nervt und Aggressionen auslöst.

Das überwiegend weibliche Publikum musste nicht lange auf Philipp Poisel warten. Zu sagen dass Poisel rockt ist unmöglich, gehen seine Songs doch in die Singer-Songwriter Richtung. Als "Mädchenmusik" könnte man dass was der 28-jährige abliefert auch beschreiben. Oder auch die passende Musik für einen lauen Sommerabend. 
Poisel spielte fast alle Songs seines aktuellen Albums "Bis nach Toulouse". Ein Höhepunkt des Abends war, als ein Tontechniker dem Sänger zum Lied "Zünde alle Feuer" eine Wunderkerze an den Kopf der Gitarre steckte. Nicht nur Rammstein arbeiten mit Pyrotechnik!

Philipp Poisel und Band

Der Auftritt von Philipp Poisel war kein Konzert bei dem man richtig tanzen und die Sau raus lassen konnte. Das muss ja auch nicht immer sein. Auch ruhigere Klänge können schön sein. 


Freitag, 27. Mai 2011

music from the O.C.

The O.C., oder O.C. California wie es hier bei uns in Deutschland heißt, war lange Zeit meine Lieblingsserie.
Irgendwann, irgendwie geriet sie allerdings in vergessen hat. Vielleicht habe ich nach der grottenschlechten vierten Staffel auch alles verdrängt...
Die Erinnerung an Ryan, Marissa, Seth und Summer verblasste. Lediglich Phantom Planet´s "California" ließ mich schmunzelnd an die alte Zeit zurück denken.

Glücklicherweiße blieb ich vor ein paar Wochen morgens beim zappen auf VOX hängen. Dort zusehen: die zweite Staffel O.C.
Wieder war ich  gefesselt von den (Beziehungs-)Problemen New Port´s Teenagern. 
Quelle
Unvergessen die Folge als Marissa in Tijuana eine Überdosis nahm. Gänsehaut bekomme ich auch heute noch wenn ich an die letzte Episode der ersten Staffel denke, als Ryan Orange County wieder verließ. Im Hintergrund war Leonhard Cohens "Hallelujah" zu hören.

Ja, die Musik war bei O.C. immer wichtig und verdammt gut ausgewählt. Alles lief in Richtung Indie. Damals kannte ich viele dieser Bands kaum. Doch nach dem ich mir nach fünf Jahren das ganze wieder reinzog, entdeckt ich, dass ich heute viele dieser Bands höre. Zum Beispiel die genialen Interpol.
Live-Auftritte gab es in der Serie unter anderem von The Subways und Death Cab for Cutie.

Heute stieß ich durch Zufall auf diese Seite hier: MUSIC FROM THE O.C.  Eine Auflistung mit Hörproben aller Songs, die auf den O.C. Samplern vertretten waren. Wer auf der Suche nach guter Musik ist, sollte da mal rein hören.

Was mich nach all diesen Jahren immer noch ärgert und wehmütig stimmt ist, die Tatsache, dass diese tolle Serie so schlecht enden musste. Die erste Staffel war so cool (Fand ich als 15-jährige und finde ich heute mit 21 immer noch) und die letzten Staffel war einfach nur Schrott...
Naja, wenigstens blieb die Musik gut.

Samstag, 14. Mai 2011

BEAT! BEAT! BEAT!

Beat! Beat! Wer? - Das habe ich mich bis vor kurzem auch noch gefragt. Den Namen dieser jungen deutschen Band habe ich zwar irgendwo mal aufgeschnappt, aber nie großartig beachtung geschenkt. Das einzige was ich von der Band wusste war, dass die Burschen verdammt jung sein müssen. Alle in meinem Alter. Also Anfang 20.


Beat! Beat! Beat! (Quelle)
Vor kurzem habe ich aber eine Lauschangriff gestartet und was die vier Jungs aus Nordrhein-Westfalen abliefern gefällt nicht nur mir, sondern auch dem NME (new musical express - die britische Musikzeitschrift überhaupt).
Ihren Stil beschreiben meinen Freunden von Wikipedia als Mischung aus Indie- und Gitarrenrock und Shoegazing (Wikipedia beschreibt das als frühe Form des Britpops. Aha.). Ich sage: absolut Tanzbar!
Im Herbst letzten Jahres erschien ihr Debüt-Album "Lightmares" auf einem Berliner Indie-Label.
Seit einer Woche läuft die Band bei mir rauf und runter und ich lasse es mir nicht nehmen, euch diese Bands ans Herz zu legen.

Lasst euch aber bitte nicht von dem Boy-Band artigen Video zu "we are waves" abschrecken. Das ist schon echt etwas... äh grenzwertig. Aber naja, nach wie vor sind es halt kleine Mädchen die bei solchen Bands in der ersten Reihe stehen.

Meine Anspieltipps sind übrigens "Fireworks" und "Graveyards" :)

Samstag, 23. April 2011

Nichts bereuen?

Ich habe in meinem Leben schon genug Schwachsinn gemacht, genug falsche Entscheidungen getroffen - aber so richtig bereue ich nur eine einzige Sache.

Ich bereue es die Musik aufgegeben zu haben. Ich hasse es zu sehen, wie meine Gitarre, wie mein Bass (in dem ich jahrelang mein Geld gesteckt habe) verstauben. Manchmal nehme ich meinen Bass, mit dem ich so viel durch gemacht habe, noch in die Hände und spiele mein altes Solo, dass ich mir vor so vielen Jahren zusammen gereimt habe.
Ich liebe es wie sich das Holz des Halses anfühlt. Ich liebe die dicken Saiten, die mittlerweile total verstimmt sind, seit die Batterien meines Stimmgerätes den Geist aufgegeben haben und ich mein einzig funktionierendes Kabel nicht mehr finden kann. Seit über einem Jahr habe ich meinem Bass nicht mehr "so richtig gehört". Mein Verstärker, den mir mein Vater vor so vielen Jahren gekauft hat, ist seit fast zwei Jahren kaputt und steht im Keller.
Ich bereue es auch dass ich nur noch einen Akkord auf der Gitarre spielen kann. Ich hätte nicht so schnell aufgeben sollen...
Aber irgendwann verliert man jede Motivation.

Mittlerweile hätte ich so gut spielen können.

Samstag, 26. Februar 2011

Was auf die Ohren! #2

Mal wieder meine aktuellen Ohrwürmer.



"Interpol" ist eigentlich eine Band die man kennt. Zwar sind sie nicht gerade Mainstream, aber ich kenne genug Filme, Serien oder auch Bücher in denen irgendein Jungspund mit einem Interpol T-Shirt rum rennt.
"Interpol" hab ich eigentlich nie Beachtung geschenkt. Bis vor kurzem kannte ich keinen einzigen ihrer Songs, doch dann kam Arte mit "Tracks" um über diese tolle Band zu berichten und ich habe Feuer gefangen.
Melanchollische Songs mit tollen Texten - genau nach meinem Geschmack also.



Die "White Lies" bewegen sich da eher schon mehr in Richtung Mainstream, was mich ein bisschen verwundert. Neulich habe ich sogar das Video zur aktuellen Single "Bigger than us" auf Viva laufen sehen (Ok, Viva macht ja grad auf "hip" und lässt jetzt sogar ein paar Indie-Sachen laufen).
"Bigger than us" hat mich nicht so wirklich geflasht, was mir aber immer noch gefällt ist ihre erste Sinlge von 2009 "to lose my lfe".
Eine Hammer Stimme hat der Sänger. Sehr ungewöhnlich und erinnert an Ian Curtis.
Nicht nur die tiefen Stimmen der Sänger haben die "White Lies" mit "Joy Divison" gemein, der ganze Sound erinnert sehr an die legendäre britische Band. Finde ich als Joy Divison-Fan aber gar nicht so schlecht.
Und die Stimme ist halt mal echt genial!

Montag, 24. Januar 2011

Was auf die Ohren!

Morgen ist meine erste Prüfung. Premiere. Meine erste Prüfung als Studentin.Woohoo. Räusper.
Und anstatt zu lernen, sitze ich lieber hier an meiner Heitzung und lasse mich ablenken. Ich blogge lieber als zu lernen. Eine weiter Alternative wäre natürlich auch mich mit Süßigkeiten vollzustopfen, aber dazu müsste ich die Wohnung verlassen und zu Edeka laufen und dazu habe ich eindeutig keine lust.

Deswegen, hier meine momentanen" Ohrwürmer. Indie, Elektro-Rock und Fun-Punk.



"I really fucked it up this time"



 "don´t you know people write songs about girls like you"
Ich muss sagen, ich bin echt ein großer Fan von "The naked and famous" geworden

 Und natürlich darf ein Klassiker auch nicht fehlen:


Hach ja, erinnert mich an meine Jugend... aber wie heißt es so schön im Song? "Look to the past and remember and smile" :)

Mittwoch, 5. Januar 2011

Punching in a dream

All the lights go down as I crawl into the spaces
Fight tight all the screens, life tearing at the seams
Wait, I don’t ever want to be here
Like punching in a dream breathing life into the nightmare
If it falls apart I will surely wake it
Bright lights turning green
This is worse than it seems
Wait, I don’t ever want to be here
Like punching in a dream breathing life into the nightmare
For get through, forget you
In the place that you’re feeling lost
In the corner where this moment
And the face that you wish was a ghost
(woooow … wooow … woooo)
Wait, I don’t ever want to be here
Like punching in a dream
Breathing life into the nightmare

by

THE NAKED AND FAMOUS