Freitag, 5. November 2010

Das ABC des Studiums... oder so

A wie Ansbach: Ansbach, die Stadt in der ich studiere. Ansbach, die Stadt in der Kasper Hauser starb. Ansbach... Ach, Ansbach ist ganz nett. Klein aber fein, ich mag die alten Häuser. Man kanns dort aushalten.

B wie Bachelor: Der Abschluss denn ich nach sieben Semestern hoffentlich haben werde. Und im Idealfall noch mit Bestnosten ;) Danach werde ich arbeitslos und eine eigene Kneipe besitzen

C wie Campus: Zu so einem Campus gehören die Bibliothek, die Mensa, ein Hörsaal oder am besten gleich mehrere und ein Haufen Studenten. Der Campus hier ist klein, aber dafür sehr übersichtlich. Verlaufen kann man sich in Ansbach nicht.

D wie denken: Beim studieren sollte man wohl besser sein Hirn einschalten, hab ich zumindest das Gefühl. Selbstständig arbeiten wird verlangert. Im Studium kann man eben nicht mehr die Lehrer wegen jeden Scheiß löchern.

E wie Erstsemester: Als Erstsemester fühlt man sich blöd. Vor allem in den ersten Wochen. Man kommt sich deplaziert vor. Irrt einsam durch die Gegend, ahnungslos und total allein und einsam. Das legt sich aber bald.


F wie Franken: Ich studiere in Franken. Franken ist nicht Bayern. Hier wird eine andere Sprache gesprochen.


G wie G 8: Man, ich kann gar nicht sagen wie froh ich bin, dass ich dieses Jahr schon Fach-Abi gemacht habe und nicht noch in die 13. Klasse gegangen bin, denn wenn es im Frühjahr hier in Bayern den doppelten Abitur-Jahrgang gibt, wird es sicherlich nicht einfacher werden einen Studienplatz zu finden.

H wie Heim fahren: Viele Studenten fahren übers Wochenende nach Hause. Ich auch. Dennoch hätte ich nie gedacht, dass so viele heim fahren würden. Schön ist es jedoch immer wieder in der Heimat zu weilen.

I wie Irgendwas: Irgendwas ist immer.

J wie Job: Zeit für einen Nebenjob hätte ich eigentlich. Bewerbungen habe ich auch schon geschrieben, antworten bekam ich keine. Vielleicht klapt es ja nächstes Semester mit nem Job.


K wie Klausuren: Bis jetzt habe ich noch nicht so wirkliche eine Vorstellung davon, was da so auf uns zu kommt. Ich bin gespannt, ein Zuckerschlecken wird das allerdings wohl nicht werden.

L wie lernen: Gelernt habe ich bis jetzt noch nicht so viel. Habe auch ein schlechtes Gewissen. So viel zum lernen gibt es eigentlich auch noch nicht. Aber ich denke, nach Weihnachten wird sich das sehr ändern

M wie Mensa: Was hört man nicht alles über Mensa- bzw. Kantinenfraß - ungenießbar und total wiederlich soll es sein. Naja, dem kann ich nicht so ganz zu stimmen. Mir schmeckt es nicht schlecht, ist eben kein Restaurant und bei den Preisen kann man sich nun wirklich nicht beschweren.

N wie Nürnberg: Nürnberg ist nur 40 Minuten mit dem Zug entfernt. Bietet sich also an für Konzertbesuche und um das ein oder andere Wochenende tot zu schlagen.

O wie Ohjemine: Mögen wohl viele gedacht haben, als sie zum ersten Mal in Ansbach waren. Augen zu und druch. Das Beste aus der Stadt machen. Irgendwie.


P wie Party: Partys, Feten und Co. kamen bis jetzt bei mir noch etwas zu kurz seit ich Studentin bin. Für mich gehört das zum studieren dazu wie Arsch auf Eimer. Allerdings denke ich, dass sich das bald ändert. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Q wie Quallen: Quallen sind wiederliche, glitschige Geschöpfe. Gott sei Dank, gibt es hier keine!


R wie Ressortjournalismus: "Was studierst du gleich nochmal?" "Ressortjournalismus." "Was ist das? Was macht man da?" Tja, das durfte ich mir nun schon öfter anhören. Ressortjournalismus ist ein Studiengang den es erst sei zwei Jahren gibt und auch nur einmal in Deutschland. Man lernt das journalistische Handwerkszeug und muss sich dann in einem höheren Semester für ein Ressort entscheiden. Entweder Politik und Wirtschaft, Energie und Umwelt, Sport, Medizin und Kultur. Ratet mal was ich machen will ;)
Übrigens sage ich jetzt nur noch, dass ich Journalismus studiere - das checkt wenigstens jeder.

S wie Stress: Gestresst war ich bis jetzt noch nicht. RJO ist auch ein recht chilliger Studiengang, mal schaun was da noch so kommt...

T wie Tetris: Ein altes Gameboyspiel. Ein wahrer Klassiker! Was das jetzt mit dem Studium zu tun hat, weiß ich auch nicht so genau - es waren halt noch Lücken zu stopfen!

U wie Uni: Ich studiere an einer Hochschule und bin auch froh an einer Hochschule zu studieren. Mittlerweile bin ich sogar froh an so einer kleinen FH zu sein, denn von großen Unis hört man über Vorlesungen nichts wirklich gutes. Eine kleine FH ist weniger Anonym als eine rießen Uni. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile.

V wie Vorlesung: Natürlich hat man in Ansbach auch Vorlesungen in einem "richtigen" Hörsaal. Allerdings nur einmal der Woche. Die restlichen Vorlesungen finden alle in kleineren Räumen statt, die stark an Klassenzimmer erinnern.

W wie wohnen: Für viele fängt mit Beginn des Studiums der Ernst des Lebens an. Man zieht aus, fängt an auf eigenen Beinen zu stehen. Egal ob Wohnheim, Apartment oder WG - Hotel Mama gibts nicht mehr. Ich finde es cool in den eigenen vier Wänden zu hausen, aber an den Wochenende komme ich dennoch gern wieder in die Heimat

X wie  Xaver: Schöner bayerischer Name.

Y wie Yvonne: Jemand mit dem Namen habe ich hier bis jetzt noch nicht kennen gelernt.

Z wie Zug fahren: Wenn ich am Wochenende nach Hause fahre, fahre ich mit der Deutschen Bahn. Und ich hasse es. Dreimal umsteigen und nur fünf Minuten Luft bevor die nächsten Züge fahren - Ätzend! Auto fahren ist am Freitagnachmittag auch nicht so lockerflockig. Im Stau stehen ist mindestens genauso nervig wie von der Deutschen Bahn abhängig zu sein.

2 Kommentare:

  1. Geil, geil, geil, geil! Ein hervorragender Post, sowas will ich auch mal machen :D Wirklich super! Mein Lieblingspunkt ist "Q"... xDD

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  2. Dankeschön <3
    Ja mach, das ist voll lustig und mach Spaß :D

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