Wie schnell doch die Zeit vergeht... Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern gewesen als ich meine Wohnung in Ansbach bezog und zum ersten Mal, ohne jemanden zu kennen, in die Hochschule stapfte.
Vier Monate sind mittlerweile seit diesem Tag vergangen. Vier Monate - das erste Semester.
In diesen vier Monaten habe ich viel gelernt: Berichte schreiben, recherchieren, Kamerastativ auf- und wieder abbauen, was es mit öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk auf sich hat und und und.
Einige Vorlesungen waren sehr informativ - andere wiederum weniger. Aber so ist das ja eigentlich immer.
Klar ist Ansbach nicht die Metropole. Aber wenn man das Beste aus dem mittelfränksichen Provinznest macht, ist es halb so übel. Ich hab mich dort eingelebt und in Ansbach ist alle mal mehr los als in meinem Heimatkaff.
Ich hab viele Leute kennengelernt und Freunde gefunden, viel getrunken und etliche Partys besucht - Kurz um: Ich hatte meinen Spaß!
Auch die Prüfungszeit war nicht sooo übel. Es gab mehr Studienarbeiten als Klausuren - finde ich auch echt gut so, was bringt es einem Journalisten stumpfsinnig irgendwelche Fakten ins Hirn zu prügeln?
Mein Studiengang taugt mir, genau das was ich immer machen wollte und das ich ja auch eigentlich die Hauptsache.
Ich freue mich jetzt schon wenn es wieder so richtig los geht. Auf den richtigen "Hochschul-Betrieb" mit allem was dazu gehört. Ja, ich kann es eigentlich kaum noch erwarten. Das zweite Semester wird toll!
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