So geschehen am vergangenen Samstag beim Ansbach Open,
| Die Ansbacher Reitbahn |
Ansbach rief ein Wochenende lang zum Open Air. Ein Highlight, vor allem für die Jüngeren und die Studenten des Mittelfränkischen Regierungssitzes, war der Samstag mit dem Headliner Philipp Poisel.
Ok, auch hier muss man Abstriche machen. Wirklich viel los war nicht. Aber die Musiker machten das beste daraus.
An den Namen der ersten Vorband kann sich die Autorin leider nicht mehr erinnern. Bei der Band sprang der Funke nicht über. Was die Musiker nicht gerade sympathischer machte war, dass sie Ansbach mit Trier verwechselt hatten. Ok, kein bei einem Kaff wie Ansbach schon passieren. Muss aber nicht. War schon ein bisschen peinlich.
| Muss noch kurz die Welt retten: Tim Bendzko |
Der zweite Support war eine echte Überraschung. Mit Tim Bendzko hatte sich Poisel einen angehenden Chartstürmer ins Boot geholt. Bendzkos Song "Nur mal kurz die Welt retten" wird als Sommerhit 2011 gehandelt. Wäre auch mal ein Sommerhit, der nicht tierisch nervt und Aggressionen auslöst.
Das überwiegend weibliche Publikum musste nicht lange auf Philipp Poisel warten. Zu sagen dass Poisel rockt ist unmöglich, gehen seine Songs doch in die Singer-Songwriter Richtung. Als "Mädchenmusik" könnte man dass was der 28-jährige abliefert auch beschreiben. Oder auch die passende Musik für einen lauen Sommerabend.
Poisel spielte fast alle Songs seines aktuellen Albums "Bis nach Toulouse". Ein Höhepunkt des Abends war, als ein Tontechniker dem Sänger zum Lied "Zünde alle Feuer" eine Wunderkerze an den Kopf der Gitarre steckte. Nicht nur Rammstein arbeiten mit Pyrotechnik!
| Philipp Poisel und Band |
Der Auftritt von Philipp Poisel war kein Konzert bei dem man richtig tanzen und die Sau raus lassen konnte. Das muss ja auch nicht immer sein. Auch ruhigere Klänge können schön sein.
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