Samstag, 20. November 2010

The Runaways

Filme, in denen Teenie-Sternchen bekannt aus Twilight auftauchen bin ich generell eher abgeneigt. Wenn dann so ein Film hierzulande nicht mal in die Kinos kommt, sonder gleich auf DVD veröffentlich wird, ist das meist ebenfalls kein gutes Zeichen. Dennoch wollte ich den Film sehen, schon allein deswegen weil es um Musik bzw. eine Mädchen-Band geht. Die Rede ist von "The Runaways".



"Mädchen spielen keine elektrischen Gitarren!" bekommt Joan Larkin, besser bekannt als Joan Jett ("I love Rock´n´Roll) Mitte der 70er von ihrem Musiklehrer zu hören. Der Teenager schaltet auf stur und bringt sich trotzig selbst das Gitarre spielen bei, immer mit dem festen Ziel vor Augen eine Band bestehend aus Mädchen zu gründen.
Mit Hilfe des skrupellosen Manager Fowleys lernt Joan die 15-jährige Cherie Curie (Ohne Witz! Echter Name!) kennen, die so bald die Lead-Sängerin in Joans Band "The Runaways" wird. Die restlichen Bandmitglieder sind schnell gefunden, ein eigenes, rebellisches Image aufgebaut und lange bis zum ersten Erfolg (in Japan) dauert es auch nicht. Natürlich hat dies auch seinen Schattenseiten, in Form von Drogen und Alkoholexzessen.

Zu erst einmal muss ich sagen, dass "The Runaways" kein grottenschlechter Film ist. Nein, die Geschichte um Joan Jett und Cherie Curie ist sehr interessant (sage ich als Musik-Nerd) und auch die Darstellungen von Kristen Stewart und Dakota Fanning überzeugen.
Natürlich strotz die ganze Story nur so vom "Sex, Drugs & Rock´n`Roll" Klischee, was teilweiße ziemlich nervt. Die restlichen Bandmitglieder (Bass, Rythmus-Gitarre und Drums) bleiben ziemlich unbeleuchtet, jede von den Schauspielerin sagt höchstens fünf Sätze und das ist schon ziemlich mardig.
Was nach dem Ausstieg Curies mit der Band passierte erzählt der Film auch nicht. Was schade ist, hätte das doch sicherlich der Geschichte mehr tief verliehen.
Ein Pluspunkt ist glasklar, dass Joan Jetts Liebe und Leidenschaft für Musik sehr gut und glaubwürdig dargestellt wurde. Kein Wunder, hat doch die echte Joan den Film mitproduziert.

Ich muss mich nochmal wiederholen, "The Runaways" ist kein schlechter Film. Richtig gut ist er allerdings auch nicht und er wird auch nie an meinen Lieblings Musik-Film "Almost Famour" heran reichen, aber man kann sich den Film wirklich ansehen. 6,7 von 10 Punkten!

2 Kommentare:

  1. hm, klingt ganz interessant, trotz negativer aspekte. vllt zieh ich ihn mir mal rein.

    almost famous hab ich leider immernoch nicht gesehen, weil ich ihn auf kino.to nicht find^^

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  2. Almost famous ist awesome! Wegen dem Film will ich musik journalist werden XD

    Ja, runaways kann man sich echt rein ziehen, gibts auf kino.to :) Die Joan hat mich etwas an dich erinnert^^

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