Mittwoch, 7. September 2011

"how close is close enough?"

Taking Back Was? Hier zu Lande sind die fünf Musiker aus New Jersey eher weniger bekannt. Als es noch MTV gab (ihr wisst schon damals), habe ich nie eins ihrer Videos zu sehen bekommen. Zwei, drei kleine Berichte habe ich in der Visions oder in dem von mir hochgeschätzten Musikexpress gelesen. Einmal wurde TBS sogar  in meiner lieblings Disko gespielt (Das war ein meinem zwanzigsten Geburtstag. Letztes Jahr. Da war ich schon lange Fan). Aber sonst...
Lange Rede, kurzer Sinn: Hätten nicht ein paar Menschen mit denen ich befreundet bin/war nicht immer wieder unabhängig voneinander von Taking Back Sunday geschwärmt, ich würde die Band heute nicht kennen.
Was schade wär. Denn nicht nur die Songs sind verdammt schön. Die Amerikaner ziehen auch eine fucking geile Show ab!
I got the mic and you got the Moshpit
Vor zwei Jahren sah ich sie bereits im Rahmen des "Give-it-a-name Festivals" in München. Und sie haben mich damals mit ihrer Performance wirklich vom Hocker gehauen. Generell würde ich sagen, dass dieses Festival das beste Konzert war, das ich bis jetzt gesehen habe.

Also machte ich wieder ein mal auf den Weg nach München. Diesmal führt mich mein Reise mit den Öffentlichen ins Muffatwerk. Genauer gesagt ins Ampere. Ich hatte mit einer rießen großen Halle gerechnet. Erstmal dort angekommen stellte sich aber heraus, dass die Halle die Bezeichnung "Halle" gar nicht verdient hat. Ich glaube, es gibt Jugendzentren mit größeren Bühnen. Also waren meinen Freundinnen und mir der Platz in der ersten Reihe schon mal sicher.

Adam Lazzara
Die große Ehre die Show von Taking Back Sunday zu eröffnen hatten die Jungs von City Light Thief. Sehr sympathische Jungs, die sich sichtlich freuten auftreten zu dürfen. Wer wäre denn nicht gern Opener von TBS?
City Light Theif war aber nichts, wirklich nichts im Vergleich zu Taking Back Sunday. Nicht jede Band kann einen so charismatischen Lead-Sänger wie Adam Lazzara haben. Der Mann ist der reinste Wahnsinn. Seine Blicke (Ich hatte mehrfach intensiven Augenkontakt. Er hat mich angesehen!!!) und die Gestiken sind der Hammer. Seine Mimik ist aber nichts dagegen wie der Mann sich bewegt. Am ehesten können man seine "leicht" femininen Bewegungen nocht mit denen von Johnny Depp in der Rolle des Jack Sparow vergleichen.
Ich glaube auf der großen weiten Welt gibt es keinen Sänger, der so mit seinem Mikrophon abzieht. Da wird das Kabel geschleudert, um den Hals gewickelt und das Mikro liebkost. Wirklich krass, was der Mann abzieht. Ein Wunder, dass er damit nicht sich oder das Publikum verletzt... Ich zum Beispiel bekam mal kurz das Kabel drüber. Wir waren wirklich verdammt nah dran. Ich konnte sogar lesen, was der Gute sich tätowieren hat lassen.
Nach der Wiedervereinigung: TBS
Neben der großen Überraschung, dass die Location so klein und schnuckelig ist, war ich sehr über die Songauswahl überrascht. TBS, die mittlerweile wieder in der Orginalbesetzung auftretten, spielten überwiegend Lieder vom ersten Album "Tell all your friends". Album Nummer vier "New Again" wurde komplett ausgelassen. Kein Wunder, wurde dass doch noch in einer ganz anderen Besetzung aufgenommen. Und auch vom aktuellen Album (das ich nicht so toll finde) wurde nicht sonderlich viel angespielt. Nach 18 tollen Songs, abgedänce und Kopf geschüttle war das Konzert auch schon wieder vorbei. Schade, leider gab es keine Zugabe. Wie auch schon beim Give-it-a-name Festival... Naja, ich will mich nicht beschweren. Haben meine Freundinnen und ich jede (!) ein mehr oder weniger großes Stück einer Setlist abgestaubt.

Nach der Show machten wir uns nicht wie sonst sofort auf den Weg zur U-Bahn. Dem Suchtproblem meiner Freunde sein Dank. Mit zwei anderen weiblichen Fans warteten wir noch draußen, als Gitarrist und Gründungsmitglied Eddie Reyes auftauchte. Natürlich haben wir uns Autogramme geben lassen. Da wir danach angefixt und aufgedreht waren, beschlossen wir noch etwas zu warten. Vielleicht würde sich der Mann unserer Träume Adam Lazzara noch blicken lassen...
Und dann geschah etwas, dass nicht unbedingt das Licht der Öffentlichkeit erblicken muss. Nur so viel: Ich bin mir sicher in zehn Jahren können wir bei einer Flasche Berenzen Wein immer noch über diese absolut kranke Aktion lachen.

Die Setlist (die jetzt im Besitz einer guten Freundin ist)
Geiler Abend, unglaublich tolles Konzert - ich liebe dies Band. Pornös (das darf nicht fehlen)

2 Kommentare:

  1. legen - wait for it - dary!

    schönes neues layout :)

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  2. :D

    Danke, ich hoffe ich habe endlich das richtig Layout für mich gefunden^^

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