Gut, dass zum neuen Album "Boombox" ausgiebig getourt wird. Weniger gut ist allerdings, wenn man nur Sitzplatzkarten ergattert hat...
Am Donnerstag war es dann soweit: Die Beatbulleten spielten in der Münchner Olympiahalle.
Beim Einlass war ich ersteinmal über die Größe und die ganzen Fress-Stände der Halle erstaunt. Was ich bis dahin noch nicht wusste: Dieses Konzert sollte als mein "chilligstes Konzert" in die Geschichte eingehen.
| Stumpf ist Trumpf: Dendemann |
Um 20 Uhr begann Dendemann zu spielen. Eine weitere positive Überraschung: Verdammt guter Sound. Dendemann heizte mit seiner Band in Assi-Outfits (90er Jahre Radler-Hose und enge Jeans-Jacken) und mit Reibeisen-Stimme dem Publikum gehörig ein. Ich zelebrierte die Vorband in dem ich herzhaft in meinen Hotdog biss. Neues Konzerterlebniss: nebenbei essen.
Als die Beatsteaks die Bühne betratten verdunkelte sich die Halle und eine rießige Leinwand, auf der eine Schallplatte mit Beatsteaks-Schriftzug abgebildet waren, wurde aufgezogen. Mit "Atomic Love" begannen die fünf ihr Set und rießen von Anfang an ihr Publikum mit.
| "This is Atomic Love!" - Die Beatsteaks aus Berlin |
Arnim Teutoburg-Weiß (♥) versteht es das Publikum zu unterhalten. Der Sänger, der sich übrigens Katy-Perry-Like viermal umzog, kam super sympathisch rüber, däncte wie ein tollwütiger junger Hund und erklamm sogar unsere Seite der Tribüne. Der Mann ist eben der geborene Entertainer. Das bewissen auch seine Geräuscheffekte am Keyboard.
Übrigens erwarteten die Beatsteaks von uns, diesen Abend so abzufeiern als wäre es Samstag - Was natürlich die meisten ausgiebig taten.
| Zum Vergrüßern bitte anklicken! |
Die Beatsteaks präsentierten sich als fünf normale Typen aus Berlin. Betonten oft genug, wie dankbar sie dem Publikum waren, das das alles ermöglich hat und als sie sich nach knapp 2 1/2 Stunden wie Theaterschauspieler vor dem Publikum verbeugten, merkte man wie ernst sie das meinten. Was nicht viele Bands rüber bringen können.
Hier die Setlist:
- Atomic Love
- Behaviour
- Milk & Honey
- Monster
- Under A Clear Blue Sky
- Big Attack
- Not Ready To Rock
- Summer
- Frieda und die Bomben
- Hey Du
- Hello Joe
- Demons Galore
- Hail To The Freaks
- Shiny Shoes
- Sampler
- Automatic
- Hand In Hand
- As I Please
- What's Coming Over You
- Let Me InZugabe:
- Fix It
- Jane Became Insane
- Ain't Complaining
- Cut Off The TopZugabe 2
- Hallelujah(Leonard Cohen cover)
- I Don't Care As Long As You Sing
Trotz Sitzplätze war mir stets der Ärzte-Kracher "Unrockbar" mit der tollen Songzeile "Wie kannst du bei den Beatsteaks ruhig sitzen bleiben, wenn dir doch Schlagersänger trennen in die Augen treiben?" im Ohr. Natürlich hielten wir uns dran und rockten die Tribüne bis unsere Füße schmerzten. Leider waren es nicht viele, die so abgingen wie wir. Aber ich wollte halt das Beste aus dem Konzert raus holen.
| knapp 7000 Zuschauer waren von den Beatsteaks begeistert |
Und zum Schluss: Bitte liebe Beatsteaks! Ich will euch noch mindesten 10000 mal live sehen (und das nächste Mal bitte vom innen Raum aus) :D
Ein sehr cooler Bericht, Frau Journalistin!
AntwortenLöschenGut, ich mein, hier im Pott sagt man (eigentlich zum Fußball) "Sitzen is' für'n Arsch!", aber wenn man dazu gezwungen ist und dann doch noch das möglichst Beste draus macht, dann geht das schon klar ;)
Dann werd ich mir die Herren wohl doch auch mal ansehen wollen, nicht wahr?
altah, auf deinen fotos sieht man ja was xD meine kamera hat da jämmerlich versagt...
AntwortenLöschen@Dudu: Danke! Unbedingt anschaun, die sind soo toll und kommen so sympathisch rüber!
AntwortenLöschen@Kotze: Echt? Ich hätte jetzt gedacht, dass deine Kamera bessere Fotos gemacht hätte... Aber auf dem PC, bzw wenn man sie hier bei blogger in groß anschaut erkennt man (logischerweiße) mehr^^