Vor ungefähr zwei, drei Jahren fiel mir ein Buch mit dem Namen "Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht" in die Hände. 2008 wurde der Stoff mit Micheal Cera (Juno, Scott Pilgrim <3) verfilmt.
Nick (Michael Cera) ist der Bassist einer schwulen Rock-Band und dabei das einzige Bandmitglied, das hetero ist. Vom schweren Liebeskummer gequält, erstellt Nick ein Mixtape nach dem anderen für seine arogante Verflossene Tris. Das wollen und können seine Bandkollegen nicht länger mit ansehen und versuchen ihn nach einem Gig mit Norah zu verkuppelen, die eine Bekannte seiner Ex ist. Die wiederum muss Babysitter für ihre betrunkene Freundin spielen.
Nick und Norah haben aber an diesem Abend eins gemeinsam: Sie wollen zur Secret-Show ihrer Lieblingsband.
Im Lauf einer verrückten Nacht in New York und mit Hilfe von Nicks schwulen Freunden kommen die beiden sich näher. Zwar über Umstände, aber sie kommen sich näher.
"Nick & Norah" ist ein netter Film. Mehr als netter ist er allerdings wirklich nicht. Der perfekte Film für den 1. Januar, wenn man nur müde vor sich hin vegetiert.
Die Dialoge sind etwas zu hölzern geraten und Norah ist ein Charakter, den man schwer einschätzen kann.
Von den Socken haut mich der Film wirklich nicht, aber die Liebe zur Musik, die im Film dargestellt wird ist ein echter Pluspunkt. Ja, "Nick & Norah" hat wirklich ein paar gute Momente (z.B. das schwule Musical) und schon alleine wegen dem tollen Michael Cera absolut sehenswert.
6,5 von 10 möglichen Punkten
Ach ja, ich würde übrigens für nichts und niemanden ein Konzert meiner Lieblingsband verpassen :)

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