Montag, 31. Mai 2010

Sorgen machen und grübeln

Ich mache mir schrecklich viel Sorgen. Wegen allem und jedem. Es frisst mich auf. Manchmal kann ich meinen Kopf mitsamt all dieser wirrer, gemeiner Gedanken einfach nicht ausschalten. Ich spiele mir gefühlte tausendmal alles möglichen Horror-Szenarien durch.
Ich mache mich verrückt, wenn ich von gewissen Leuten länger als ein paar Wochen nichts mehr gehört hab oder sterbe fast vor Angst wenn mein Opa im Krankhaus ist. Wegen Schule und Noten war ich auch seit je her am grübeln.
Ganz besonders schlimm war es immer wegen meinem Hund. Als er krank wurde, konnte ich fast nicht mehr klar denken und als er starb brach für mich eine Welt zusammen.
Und jetzt, hier und heute fühle ich mich daran zurück erinnert, denn eins meiner Meerschweinchen ist krank. Bisher war es immer ein ziemlich dickes, aufgewecktes Tierchen. In den letzten Tag zog er sich immer mehr zurück und abgenommen hat er auch sichtlich. Man, ich will diese Scheiße nicht schon wieder durch machen!

Manchmal denke ich mir, das Leben wär doch viel einfacher wenn man allein wär. Wenn man ein Eremit wäre. Keine Kontakt zur Familie, keine Freunde, keine Tiere - kurz um niemand um denn man sich sorgen machen kann. Allein in einer Höhle - so wie der Typ aus "Das Parfüm".
Natürlich ist mir klar, dass das scheiße wär und ohne Kontakte zu anderen Menschen würds mir auch scheiße gehen.
Ach, das Leben ist so hart und teilweiße ziemlich scheiße und es wird immer noch härter und blöder und man grübelte immer mehr und mehr und genießt gar nicht die Zeit die man zusammen hat.
Wahrscheinlich ist dass das Beste überhaupt - mal kurz inne halten und dankbar sein für den Moment den man mit Freunden/Familien/Haustieren erlebt.

1 Kommentar:

  1. mein mädchen du hast so recht aber die menschlichen kontakte sind dazu da dich rauszuholen aus deinen ängsten und deine sorgen nieder zu machen

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